Inklusion trifft auf Motorsport
AMC Ingelheim öffnet mit innovativem Projekt neue Wege für Teilhabe im Rennsport.

Motorsport und gelebte Inklusion – dass diese beiden Welten zusammenpassen, beweist der Automobil- und Motorradclub (AMC) Ingelheim mit einem einzigartigen Projekt. Unter dem Motto „Inklusion im Motorsport – Begegnung auf Augenhöhe“ ermöglicht der Verein Kindern und Jugendlichen mit Behinderung unvergessliche Erlebnisse im Kart-Slalom – gemeinsam mit Vereinsmitgliedern ohne Handicap.
Begegnungen auf Augenhöhe
Ausgangspunkt für die Initiative war die Idee, den motorsportlichen Fokus des Vereins mit einem stärkeren gesellschaftlichen Engagement zu verbinden. „Unser Vereinsschwerpunkt liegt ganz klar auf motorsportlichen Aktivitäten“, erklärt Vorsitzender Wido Grube. „Doch wir wollten der Gesellschaft auch etwas zurückgeben – mit einem Projekt, das Barrieren überwindet und Begegnung schafft.“
Das Konzept: Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap fahren im Tandem-Kart über einen Slalomparcours. Ein speziell entwickelter und durch die DEKRA geprüfter Kart-Anhänger macht dies möglich und ermöglicht so echtes Fahrgefühl für alle Teilnehmenden.
Unterstützung für gelebte Inklusion
Damit das Projekt Fahrt aufnehmen konnte, erhielt der AMC Ingelheim Unterstützung vom Landessportbund Rheinland-Pfalz und von Aktion Mensch. Im Rahmen der sogenannten INpuls-Prämie überreichte Inklusionslotse Noah Schönel einen Förderscheck über 500 Euro. „Diese Unterstützung ist entscheidend, um Inklusion im Sport nachhaltig voranzubringen“, betont Schönel.
Auch der ADAC Mittelrhein begleitet das Projekt mit großem Zuspruch. Jörg Hennig, Vorstand Sport des ADAC Mittelrhein, stellte dem Club drei Karts zur Verfügung. „Das Engagement des AMC Ingelheim zeigt, dass Inklusion mehr als ein Schlagwort ist und im Sport neue Formen der Begegnung und des Miteinanders entstehen können“, so Hennig.
Mobil, engagiert und gefragt
Der AMC Ingelheim ist mit seinem inklusiven Motorsport-Konzept mittlerweile in der gesamten Region bekannt. Dank mobiler Ausstattung kann das Team seine Events flexibel an verschiedensten Orten umsetzen – vom Haus St. Martin in Ingelheim bis zum Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring. „Wir packen unser Equipment in den Anhänger und los geht’s“, sagt Grube. „Die Nachfrage ist enorm – wir erreichen Kinder, die sonst keine Möglichkeit hätten, Motorsport hautnah zu erleben.“
Perspektive: Nachhaltige Teilhabe im Motorsport
Das Erfolgsprojekt soll weiter ausgebaut werden. Künftig möchte der AMC Ingelheim noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen und den Gedanken der Inklusion dauerhaft im Motorsport verankern. „Es geht nicht nur ums Fahren“, resümiert Grube. „Es geht um Begegnung, Verständnis und gemeinsame Freude. So wird Motorsport zu einem Ort echter Teilhabe.“
Mehr Informationen zu, Inklusions-Engagement des AMC Ingelheim finden Sie auf YouTube.

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