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Hessen-Thüringen | 24.01.2019

Bilanz für Rettungshubschrauber „Christoph 70“ in Jena

ADAC Luftrettung gibt Zahlen für 2018 bekannt

Medien

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2018 flog der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 70“ 1.257 Einsätze (2017: 1.339). Wie in der Gesamtbilanz waren internistische Notfälle Rettungsgrund Nummer eins mit 48 Prozent, gefolgt von neurologischen Notfällen (17 Prozent),

Die Hubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sind 2018 zu 54.356 Einsätzen gestartet. Damit blieb die Zahl der Einsätze gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Anforderungsgrund Nummer eins waren bei den oft lebensrettenden Einsätzen mit 48 Prozent wieder internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In elf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen, z.B. Schlaganfall, und in 13 Prozent zu Freizeitunfällen – dazu zählen Sport- und häusliche Unfälle – gerufen. Bei elf Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent auch diesmal wieder deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa jeder zwölfte Patient war ein Kind oder Jugendlicher.

2018 flog der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 70“ 1.257 Einsätze (2017: 1.339). Wie in der Gesamtbilanz waren internistische Notfälle Rettungsgrund Nummer eins mit 48 Prozent, gefolgt von neurologischen Notfällen (17 Prozent), Freizeitunfällen (14 Prozent) und Verkehrsunfällen (sieben Prozent). Acht Prozent der Einsätze von „Christoph 70“ waren Kindernotfälle/-unfälle. Insgesamt versorgte „Christoph 70“ im vergangenen Jahr 1.129 Patienten (2017: 1.224).

Der Einsatzradius des modernen Rettungshubschraubers vom Typ Airbus EC135 umfasst ca. 70 Kilometer. Stationiert ist „Christoph 70“ in Jena-Schöngleina: 85 Prozent der Einsätze erfolgten dabei in Thüringen, 13,5 Prozent entfielen auf Sachsen-Anhalt, auf Bayern ein Prozent und auf Sachsen 0,6 Prozent.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH
Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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Infografiken (1)

Anforderungsgründe ADAC Rettungshubschrauber in 2018
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