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Hessen-Thüringen | 19.09.2019

Auch schönes Wetter kann für schlechte Sicht sorgen

Herbstgefahren im Verkehr

Laub, Nebel, Nässe und Dunkelheit – im Herbst müssen sich alle Verkehrsteilnehmer wieder auf schlechte Sicht- und Straßenverhältnisse einstellen.

Nicht nur Nebel und Regenwetter können dabei die klare Sicht trüben. Die tiefstehende Sonne morgens und abends sorgt vor allem bei schlecht geputzen Scheiben für mangelnden Durchblick. Und von den Bäumen gefallene Blätter können in Verbindung mit nassen Strassen für unfreiwillige Rutschpartien sorgen.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit sollten Autofahrer mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs sein, um bei glatten Straßenverhältnissen noch rechtzeitig anhalten zu können“, so Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen. Erhöhte Wachsamkeitist auch für Motorrad- und Radfahrer wichtig. Auf der Fahrbahn liegendes Laub ist für sie nicht nur in Kurven gefährlich, sondern kann auch Schlaglöcher im Asphalt verdecken.

Das derzeitige Spätersommerwetter sorgt noch einmal für ein paar warme Tage. Doch gerade Pendler haben derzeit morgens und abends oft die tiefstehende Sonne vor der Windschutzscheibe und werden geblendet. Durch Schmutzanhaftungen und Schlieren innen wie außen wird das Licht gestreut und der Fahrer ist im Extremfall im Blindflug unterwegs. Tipp: Alte Scheibenwischer austauschen und Wischwasser auffüllen. Und mit einem Lederschwamm oder einem weichen Tuch ist die Scheibe auch von innen schnell gesäubert.

Nebel reduziert die Sicht im Herbst erheblich. Neben ausreichendem Abstand und reduziertem Tempo ist auch die eigene Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer wichtig. Gerade bei Nebel sollten sich Autofahrer nicht auf die Lichtautomatik oder das Tagfahrlicht verlassen, sondern lieber direkt das Abblendlicht einschalten. So sind auch die Heckleuchten in Betrieb. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden. Zur Kontrolle dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dann 50 km/h. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Autofahrer sollten spätestens zum Herbst einen Rundumcheck ihres Wagens vornehmen. Wichtig ist, dass alle Leuchten funktionieren, die Scheibenwischer in Ordnung sind und Kühlwasser und Scheibenwaschanlage mit genügend Frostschutzmittel befüllt sind. Im Oktober sollten zudem die Winterreifen (Kennzeichen M&S und Bergpiktogramm auf der Reifenflanke) aufgezogen werden. Der ADAC empfiehlt aus Sicherheitsgründen eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern.

Wer bei Dämmerung und Dunkelheit unterwegs ist, muss vermehrt mit Wild am Straßenrand rechnen. Gerade im Bereich von Waldstücken gilt es mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs und stets bremsbereit zu sein.

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