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Hessen-Thüringen | 03.04.2019

35 Jahre Hilfe aus der Luft

Rettungshubschrauber „Christoph 28“ in Fulda feiert Jubiläum

ADAC Rettungshubschrauber Christoph 28 in Fulda
ADAC Rettungshubschrauber Christoph 28 in Fulda

Medien

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Die Station in Fulda lag bei Indienststellung an der innerdeutschen Grenze. Sie schloss eine Lücke im westdeutschen Luftrettungsnetz und deckte nur einen halben Einsatzradius ab. Mit der Wiedervereinigung erweiterte sich das Fluggebiet.

Die ADAC Luftrettung blickt am Standort Fulda auf 35 erfolgreiche Jahre zurück. Dank des Engagements des früheren ärztlichen Direktors des Klinikums Fulda Professor Dr. Reiner Dölp und des damaligen Geschäftsführers der ADAC Luftrettung Gerhard Kugler konnte am 3. April 1984 der am Klinikum Fulda stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 28“ das erste Mal abheben. Seitdem starteten die Gelben Engel der Lüfte von Fulda aus zu rund 37.000 Einsätzen.

Von 7 Uhr bis Sonnenuntergang fliegt „Christoph 28“ zu Verletzten und Hilfebedürftigen in einem Radius von 70 Kilometern. Maximal 21 Minuten dauert es von der Luftrettungsstation am Klinikum Fulda zum weitest gelegenen Zielort. Die Rettungscrew des Hubschraubers besteht aus einem anästhesiologischen Notarzt des Klinikums, einem Notfallsanitäter (TC HEMS) des DRK KV Fulda und einem Piloten der ADAC Luftrettung. Im vergangenen Jahr versorgte „Christoph 28“ 1.239 Patienten. Matthias Feltz, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen und Stiftungsratsvorsitzender der ADAC Stiftung, betont: „Wir freuen uns sehr, dass 'Christoph 28', der Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung, seit 35 Jahren am Standort Fulda zu Hause ist. Die ADAC Luftrettungsstation stellt eine deutliche Entlastung des bodengebundenen Rettungsdienstes dar, und dank der schnellen Hilfe aus der Luft kann die ADAC Luftrettung gGmbH dazu beitragen, dass verunfallte oder akut erkrankte Menschen schnell medizinisch versorgt werden.“

Am Standort Fulda sind insgesamt 21 Teammitglieder im wechselnden Einsatz – 13 Notärzte des Klinikums Fulda, sechs Notfallsanitäter (TC HEMS) des DRK KV Fulda und drei Piloten der ADAC Luftrettung. Die Koordination der Einsätze erfolgt über die Zentrale Leitstelle Fulda. Anforderungsgrund Nummer eins waren bei den oft lebensrettenden Einsätzen 2018 bundesweit internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In elf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen, z.B. Schlaganfall, und in 13 Prozent zu Freizeitunfällen – dazu zählen Sport- und häusliche Unfälle – gerufen. Bei elf Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa jeder zwölfte Patient war ein Kind oder Jugendlicher.

Die Station in Fulda lag bei Indienststellung an der innerdeutschen Grenze. Sie schloss eine Lücke im westdeutschen Luftrettungsnetz und deckte nur einen halben Einsatzradius ab. Mit der Wiedervereinigung erweiterte sich das Fluggebiet. Anfangs flog die Crew noch mit dem Hubschraubertyp BO 105 über die Domstadt. Knapp 20 Jahre später erfolgte der Wechsel zum Eurocopter EC 135. Seit Januar 2014 verfügt die Station über das hochmoderne Modell EC 135 P2e.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH
Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Seit 2017 gehört sie zur gemeinnützigen ADAC Stiftung. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle.

„Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz.

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