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ADAC Stiftung | Luftrettung | 03.11.2018

ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 16“ und seine Crew proben den Ernstfall

Anti-Terror-Übung im Saarland

Medien

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Presse Ansprechpartner

Jochen Oesterle

Jochen Oesterle

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(ADAC Luftrettung gGmbH) Am Illtal-Gymnasium in Illingen wurde heute Terroralarm ausgelöst – allerdings nur zu Übungszwecken, um Polizei und Rettungsdienste auf außergewöhnliche Situationen wie Amok- oder Terrorlagen vorzubereiten.

Heute Morgen um kurz nach 10 geht in der Führungs- und Lagezentrale der Polizei in Saarbrücken der fingierte Notruf ein: Terroralarm im Illinger Illtal-Gymnasium. Mehrere Täter schießen bei einem Schulfest im Bistro des Gebäudes auf Schülerinnen und Schüler. Noch während weitere Schüsse fallen, werden der Wach- und Streifendienst (WSD) und in der Folge die Operative Einheit Saarland (OpE) und das Spezialeinsatzkommando vor Ort geschickt. Der eilig einberufene Krisenstab fordert alle verfügbaren Rettungskräfte an, darunter auch der Hubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung, „Christoph 16“.

Das SEK bringt nach der Erstversorgung im Gebäude die Verletzten in einen sicheren Bereich. Dort erfolgt die notfallmedizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Die Verletzten werden anschließend zum Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, dem Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg, dem Marienkrankenhaus St. Wendel und dem Marienhaus Klinikum Saarlouis transportiert. In den Kliniken erfolgt die weitere Versorgung der Schwer- und Schwerstverletzten einschließlich der notwendigen Operations- und Intensivkonzepte.

Damit auch die Crew von „Christoph 16“ für eine solche außergewöhnliche und herausfordernde Situation gerüstet ist, bekam das medizinische Personal – also Notarzt und HEMS TC – die Möglichkeit an dem Manöver teilzunehmen. Der ADAC Rettungshubschrauber befand sich während der 3-stündigen Anti-Terror-Übung in unmittelbarer Nähe des Geschehens, unter Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes.

Wie wichtig ein solches Training für die Luftrettung ist, erklärt der zuständige Regionalleiter Flugbetrieb, Rüdiger Neu: „Wir konnten hier unter realistischen Bedingungen trainieren, wie wir in extremen Gefahrensituationen die Verletzten zügig abtransportieren, ohne uns selbst in Gefahr zu bringen. Wer koordiniert das Vorgehen, wer kommuniziert wann und wie mit wem. Das sind entscheidende Dinge, die wir im Ernstfall jetzt sofort abrufen können“. Der ADAC Luftrettung liefert die Anti-Terror-Übung wichtige Erkenntnisse, die als Grundlage für die Koordination zukünftiger Einsätze dient.

Über „Christoph 16“:
Der ADAC Rettungshubschrauber konnte in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiern. 1978 wurde er in Dienst gestellt, 1996 übernahm die gemeinnützige ADAC Luftrettung GmbH die Station auf dem Saarbrücker Winterberg. In den vier Jahrzehnten rückte er zu 52.000 Einsätzen aus und brachte schnelle Hilfe vor Ort.
 

Bilder (4)

Christoph 16Monika Bachmann und Klaus Bouillon
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