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ADAC Stiftung | ADAC Stiftung | 11.06.2018

ADAC Stiftung: Die neue Verkehrswelt geht auf Tour

Start der bundesweiten Roadshow vor dem MVG Museum in München / Sensibilisierung 14- bis 17-Jähriger für Gefahren im Straßenverkehr / Moderne Technik, überarbeitete Module im neuen Look

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Marion-Maxi Hartung

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(ADAC Stiftung) Eine Klasse, zwei Stunden, vier Zelte – das ist die neue Verkehrswelt der ADAC Stiftung. Das erfolgreiche Verkehrserziehungsprogramm, das sich an Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren richtet, erstrahlt jetzt in einem ganz neuen Look. Die Module wurden komplett neu und zielgruppengerecht gestaltet – praxisnah, mit moderner Technik und einem echten Aha-Effekt.

Dr. Andrea David, Geschäftsführerin der ADAC Stiftung, beim Auftakt der bundesweiten Roadshow am 10. Juni vor dem MVG Museum in München: „Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren, ist einer der Förderschwerpunkte der ADAC Stiftung. Die Verkehrswelt wurde von Experten und Pädagogen speziell für diese Altersgruppe entwickelt. Denn Verkehrserziehung soll und darf auch Spaß machen. Die Besucher erleben zum Beispiel durch eine Virtual-Reality-Brille das Thema Geschwindigkeit sehr realitätsnah. Bei plötzlich auftauchenden Hindernissen muss schnell reagiert werden, um den virtuell gefahrenen Roller zum Stehen zu bringen.“

Die vier Module der Verkehrswelt behandeln aktuelle und wichtige Themen, mit denen der Straßenverkehr Jugendliche konfrontiert– den Toten Winkel, Wirkung von Alkohol auf Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, Ablenkung durch Smartphone und Kopfhörer sowie (Fehl-)Einschätzung der eigenen Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit.

Hautnah an der Realität, aber ohne böse Nebenwirkungen ist die sogenannte „Rauschbrille“, die Alkoholeinfluss simuliert. Mit suggerierten 0,8 Promille muss unter Zeitdruck balanciert werden, sind Bälle zu fangen oder Schnürsenkel zuzubinden. Das Thema Ablenkung ist so aktuell, dass es dafür bereits einen eigenen Begriff gibt: „Smombies“ – so werden Menschen bezeichnet, die nur auf ihr Smartphone starren und meist auch noch Kopfhörer aufhaben. Das Thema wird aus den unterschiedlichen Perspektiven von Autofahrern, Fahrradfahrern und Fußgängern behandelt: Die Jugendlichen müssen per Touchscreen in eine Filmszene eingreifen, bevor ein Unfall passiert. Im Modul Toter Winkel erleben die Jugendlichen, wie groß der Tote Winkel eines Pkw und Lkw wirklich ist. Dort, wo es der Einsatzort zulässt, wird sogar ein echter Lkw eingesetzt.

Die Verkehrswelt, die von der Tank & Rast-Gruppe unterstützt wird, geht im Anschluss auf Tour durch Deutschland – sowohl zu Schulen, aber auch auf öffentliche Veranstaltungen. Der nächste öffentliche Tour-Stopp ist am 30. Juni und 1. Juli beim Kinder-und Jugendfestival in Stuttgart (Schlossplatz). Weitere Tourdaten stehen unter stiftung.adac.de zur Verfügung.

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