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ADAC e.V. | Verkehr | 12.07.2023

Diesel um fast drei Cent teurer

Benzinpreis klettert um 0,9 Cent / Auch Rohölnotierungen gestiegen

imago images/Olaf Döring

Tanken ist in der vergangenen Woche zum Teil deutlich teurer geworden. Vor allem der Preis für Diesel ist spürbar gestiegen. Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter des Selbstzünderkraftstoffs im bundesweiten Mittel 1,629 Euro – das sind 2,8 Cent mehr als vor Wochenfrist. Der Preis für Super E10 ist um 0,9 Cent gestiegen und liegt derzeit bei durchschnittlich 1,795 Euro je Liter.

Ursache für die aktuelle Verteuerung sind in erster Linie die höheren Rohölnotierungen. So kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent seit der Vorwoche von rund 76 auf über 79 US-Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zur Vorwoche etwas fester bei aktuell 1,10 US-Dollar. Dass speziell der Dieselpreis im Wochenvergleich deutlich gestiegen ist, könnte laut ADAC auch an der aktuell höheren Heizölnachfrage liegen. Diese setzt normalerweise erst im Herbst ein. Aufgrund der unklaren Preissituation im vergangenen Jahr holen aber viele Verbraucher ihren ursprünglich für 2022 geplanten Kauf von Heizöl offenbar erst in diesem Sommer nach.

Autofahrerinnen und Autofahrer, die beim Tanken sparen wollen, sollten nach Möglichkeit die Abendstunden zum Tanken nutzen. Die günstigste Zeit dafür ist nach Angaben des ADAC abends zwischen 20 und 22 Uhr. Aber auch zwischen 18 und 19 Uhr sind die Preise besonders niedrig. In den Morgenstunden ist Sprit in aller Regel um einiges teurer.

Schnelle und praktische Hilfe bekommen Autofahrer mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

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