ADAC Stauprognose: 6. bis 8. November 2026
Geringe Staugefahr / Vorsicht bei herbstlicher Witterung

Am kommenden Wochenende erwartet der ADAC insgesamt eine geringe Staugefahr. Am Freitagnachmittag muss wie üblich mit Berufs- und Wochenendverkehr gerechnet werden. Das Ende der Herbstferien in Bayern am Sonntag kann im Süden zu mehr Verkehr auf den Autobahnen führen. Je nach Wetterlage drohen zudem auf den Zufahrten zu den Alpen und den Gletscher-Wintersportgebieten Verzögerungen.
Die Bautätigkeit auf Straßen und Autobahnen geht saisonbedingt leicht zurück. Dennoch gibt es bundesweit noch rund 1000 Baustellen, die den Verkehrsfluss beeinträchtigen können.
Auf den folgenden deutschen Autobahnen rechnet der ADAC am Wochenende mit abschnittsweisen Verzögerungen:
• A1: Lübeck – Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund – Köln
• A2: Dortmund – Hannover – Magdeburg
• A3: Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4: Aachen – Köln sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5: Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A7: Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9: Leipzig – Nürnberg – München
• A10: Berliner Ring
• A12: Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
• A45: Gießen – Hagen – Dortmund
• A61: Mönchengladbach – Koblenz
• A96: Lindau – München
In Österreich sind vor allem die Pyhrn-Autobahn (A9), die Tauern-Autobahn (A10), die Inntal-Autobahn (A12), die Brenner-Autobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brenner sowie die Rheintal/Walgau-Autobahn (A14) staugefährdet. Auf der A13 kann die Sanierung der Lueg-Brücke für zusätzliche Behinderungen sorgen. Auch auf der B197 Arlberg Bundesstraße und der B179 Fernpass Bundesstraße müssen Autofahrer mit Verzögerungen rechnen.
In der Schweiz kann es insbesondere auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie auf der A2 zwischen Basel, Luzern und Chiasso zu Behinderungen kommen. Weitere staugefährdete Strecken sind die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 auf der San-Bernardino-Route. Bei der Einreise nach Deutschland sind aufgrund von Grenzkontrollen Wartezeiten möglich.
Regen, Nebel, nasses Laub und erste Bodenfröste können die Straßen rutschig machen und die Sicht einschränken. Autofahrer sollten deshalb ihre Geschwindigkeit anpassen, ausreichend Abstand halten und abrupte Brems- und Lenkmanöver vermeiden. Besonders auf Waldstrecken und in schattigen Bereichen ist Vorsicht geboten. Bei Fahrten in die höher gelegenen Gletscherskigebiete müssen die dort geltenden Regeln zu Winterreifen unbedingt beachtet werden.
Bei Nebel gilt: Die Nebelschlussleuchte darf nur eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Dann sind höchstens 50 km/h erlaubt. Saubere Scheiben, funktionierende Scheibenwischer und ausreichend Scheibenwaschmittel tragen ebenfalls zu einer sicheren Fahrt bei.
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