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ADAC e.V. | Verkehr | 27.07.2026

ADAC Stauprognose: 31. Juli bis 2. August

Höhepunkt der Sommerreisewelle/ Alle Bundesländer haben Sommerferien

©imago images/Steinsiek.ch

Mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg und Bayern starten nun auch die letzten Bundesländer in die Sommerferien. Damit erreicht der Reiseverkehr seinen Höhepunkt. Erfahrungsgemäß ist das erste August-Wochenende das staureichste der gesamten Ferienzeit. Da auch in den Nachbarländern Sommerferien sind, sorgen zahlreiche Urlauber und Transitreisende zusätzlich für volle Autobahnen in Deutschland.

Der stärkste Verkehr wird am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag erwartet. Am Sonntagnachmittag und -abend nimmt vor allem der Rückreiseverkehr deutlich zu. Hinzu kommen Tagesausflügler in Richtung Alpen, Küsten, Seen und Mittelgebirge. Zudem gibt es zahlreiche Baustellen und Veranstaltungen wie das Wacken Open Air oder den Hamburger Sommerdom. Zusätzlich erschweren rund 1.000 Autobahnbaustellen die Fahrt.

Die staugefährdetsten Autobahnen in Deutschland

  • A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
  • A2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Aachen – Köln sowie Dresden – Görlitz
  • A5 Kassel – Frankfurt sowie Darmstadt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg sowie Ulm – Füssen
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A11, A12 und A13 im Großraum Berlin
  • A20 Lübeck – Rostock
  • A24 Hamburg – Schwerin
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 Lindau – München
  • A99 Autobahnring München

Auch in Österreich muss auf den wichtigsten Reiserouten – darunter die Westautobahn (A1), die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) – mit langen Staus gerechnet werden. Auf der Brennerautobahn sorgt die Sanierung der Luegbrücke zudem weiterhin für Behinderungen.

Zusätzliche Behinderungen drohen am Samstag auf der Fernpassroute. Die Fernpassstraße (B179) wird zwischen 9:45 Uhr und 12 Uhr aufgrund einer Protestaktion gesperrt. Zeitgleich bleibt auch das Hahntennjoch (L 246) geschlossen, um Ausweichverkehr zu verhindern. Reisende Richtung Tirol und Italien sollten die Strecke weiträumig umfahren oder einen anderen Reisetag wählen.

In der Schweiz muss vor allem auf der Gotthardroute (A2) mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Ebenfalls staugefährdet sind die A1, A3 und die San-Bernardino-Route (A13).

In Italien müssen Reisende vor allem auf der Brennerautobahn (A22) sowie auf den Autobahnen zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit stockendem Verkehr rechnen.

Um den Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, werden bei Staus erneut zahlreiche Ausfahrten gesperrt. In Deutschland sind davon Abschnitte der A7, A8 und A93 sowie der B2/B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Österreich bleiben an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen ebenfalls zahlreiche Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Aufgrund der Grenzkontrollen können bei der Einreise nach Deutschland zusätzliche Wartezeiten entstehen. Reisende sollten deshalb ausreichend Zeit einplanen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.


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