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ADAC e.V. | Verkehr | 28.09.2026

ADAC Stauprognose: 2. bis 4. Oktober 2026

Feiertag am Samstag sorgt nicht für zusätzlichen Reiseverkehr

©imago images/Scholle

Die Staugefahr auf Deutschlands Autobahnen nimmt am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober langsam weiter ab. Da der Tag der Deutschen Einheit auf einen Samstag fällt, gibt es kein verlängertes Wochenende und somit auch keinen zusätzlichen Feiertagsreiseverkehr. Bei schönem Wetter ist allerdings mit starkem Ausflugsverkehr in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen zu rechnen. In der Schweiz beginnen bzw. laufen je nach Kanton die Herbstferien. Am Freitagnachmittag ist aufgrund des üblichen Pendler- und Wochenendverkehrs mit erhöhter Staugefahr zu rechnen. Die Rückreisewelle setzt jeweils am späten Nachmittag ein.

In München endet am Sonntag, 4. Oktober, das Oktoberfest. Auf den Zufahrtsstrecken zur bayerischen Landeshauptstadt ist deshalb mit zusätzlichem Verkehr und erhöhtem Parkdruck zu rechnen. Auch der öffentliche Nahverkehr dürfte stark beansprucht werden. In Stuttgart sorgt der Cannstatter Wasen ebenfalls für zusätzliches Verkehrsaufkommen und volle Straßen im Stadtgebiet.

Die Bautätigkeit auf Deutschlands Straßen und Autobahnen nimmt noch einmal zu. Derzeit gibt es rund 1.060 Baustellen, die den Verkehrsfluss erschweren.

Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland

• A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
• A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
• A6 Mannheim – Heilbronn
• A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
• A10 Berliner Ring
• A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München

Auch auf den wichtigen Transitstrecken im benachbarten Ausland ist teilweise mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Österreich betrifft dies insbesondere die A1 West Autobahn, die A9 Pyhrn Autobahn, die A10 Tauern Autobahn, die A11 Karawanken Autobahn und die A12 Inntal Autobahn. Auf der A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner sorgt unter anderem die Sanierung der Lueg-Brücke für Behinderungen. Ebenfalls staugefährdet ist die B179 Fernpass Bundesstraße.

In der Schweiz sind insbesondere die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel und Luzern sowie zwischen Chiasso und dem Gotthard, die A3 zwischen Basel und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso auf der San-Bernardino-Route betroffen.

In Italien kann es auf der A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua sowie auf der A22 Brennerroute zu Behinderungen kommen.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.

 


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