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ADAC e.V. | Verkehr | 08.06.2026

ADAC Stauprognose: 12. bis 14. Juni

Viel Ausflugsverkehr auf den Autobahnen / Verzögerungen durch Grenzkontrollen zum G7-Gipfel

 Nach mehreren Wochenenden mit Feiertagen und Ferien in einigen Bundesländern steht nun wieder ein vergleichsweise normales Wochenende, mit weniger Reiseverkehr bevor. Auf den deutschen Autobahnen ist dennoch weiterhin mit Behinderungen zu rechnen, da der saisonal zunehmende Ausflugs- und Wanderverkehr sowie rund 1.000 Autobahnbaustellen für zusätzliche Engpässe sorgen werden.

Besonders stauträchtig wird es am Freitagnachmittag sein, wenn Berufsverkehr, Wochenendpendler und die ersten Ausflügler zusammentreffen. Auch am Samstag- und Sonntagvormittag muss auf den Strecken in die Naherholungs- und Ausflugsregionen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Am Sonntagnachmittag und -abend kommt es vor allem durch den Rückreiseverkehr zu Verzögerungen.

Die größte Staugefahr besteht auf folgenden Fernreiserouten:

  • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt sowie Linz – Passau
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
  • A5 Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel sowie Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Berlin – Halle/Leipzig
  • A10 Berliner Ring
  • A99 Autobahnring München

Um den Ausweichverkehr durch Orte und Gemeinden zu verhindern, bleiben entlang besonders belasteter Strecken zahlreiche Abfahrtssperren bestehen. In Deutschland betrifft dies vor allem die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land sowie die A93 Inntalautobahn und die Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Auch in Österreich bestehen weiterhin Fahrverbote auf mehreren Landes- und Nebenstraßen in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte. Die Regelung gilt an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.

Auch auf den wichtigen Reiserouten im benachbarten Ausland müssen Autofahrer mit Verzögerungen rechnen. In Österreich führen insbesondere Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen auf der Westautobahn (A1), der Pyhrnautobahn (A9), der Tauernautobahn (A10), der Inntalautobahn (A12) sowie der Brennerautobahn (A13) zu Behinderungen. Auf der Brennerroute wirkt sich zudem weiterhin die Sanierung der Luegbrücke aus.

In der Schweiz bleiben die Hauptachsen rund um die Ballungsräume sowie die Nord-Süd-Verbindungen besonders stark belastet. Betroffen sind vor allem die A1 zwischen Bern und St. Margrethen, die Gotthard-Route auf der A2 zwischen Basel und Chiasso, die A3 von Basel über Zürich nach Chur und die San-Bernardino-Route auf der A13. Im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in Évian-les-Bains vom 10. bis 19. Juni führt die Schweiz zusätzlich verstärkte Grenzkontrollen an der Grenze zu Frankreich durch. Dadurch kann es bei der Ein- oder Durchreise zu Verzögerungen kommen.

Auf der Brennerautobahn A22 sowie auf den Verbindungen zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua ist in Italien vor allem mit dichtem Verkehr und Verzögerungen zu rechnen.
Zusätzlich können sich aufgrund der bestehenden Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten an den Grenzübergängen ergeben.

Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.


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