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ADAC e.V. | Technik | 07.06.2018

Nicht jedes Trekkingrad eignet sich zur Kinderbeförderung

Tipp für Familien: Vor dem Kauf stets prüfen, ob das Rad anhängertauglich ist

Medien

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Der Transport von Kindern mit dem Fahrrad steht bei jungen Familien hoch im Kurs. Besonders Trekkingräder sind für den Allroundgebrauch allerdings nicht immer ausgelegt. Sobald das zulässige Gesamtgewicht überschritten wird, kann es zu Beschädigungen des Fahrrads kommen. Der ADAC fordert die Hersteller deshalb auf, das zulässige Gesamtgewicht gut lesbar am Rad anzubringen und Angaben zur Montage und Standfestigkeit auch in der Bedienungsanleitung herauszustellen.

Bei einem Test mit der Stiftung Warentest von 20 Trekkingrädern hatte der ADAC zusätzlich Kindertransportmittel überprüft. Getestet wurden dabei beispielhaft die nachträgliche Montage, Standsicherheit und Belastungsfähigkeit anhand von drei gängigen Kinderfahrradanhängern der Marken Croozer, Thule und Monz und von zwei Kinderfahrradsitzen der Marken Römer und Hamax.

Wer sein Trekkingrad für den Kindertransport nutzt, sollte bereits vor dem Kauf klären, welche Systeme sich montieren lassen. Hier empfiehlt sich stets eine ausführliche Beratung im Fachhandel. Denn die Testergebnisse zeigten, dass der Kindertransport nicht immer problemlos möglich war. Der Kinderanhänger von Monz konnte zum Beispiel bei keinem der 20 Trekkingräder montiert werden, der von Croozer dagegen bei jedem. Oftmals fehlen auch Angaben vom Hersteller, ob Fahrradanhänger überhaupt benutzt werden dürfen.

Neben der richtigen Montage sind der sichere Stand sowie die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts wichtig. Gerade bei zusätzlichen Belastungen mit Gepäck für längere Radtouren und einem vollbesetzten Kinderanhänger ist die Belastungsgrenze des Fahrrads schnell erreicht. 
 

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf www.adac.de

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    Bei Radtouren mit Gepäck und einem vollbesetzten Kinderanhänger ist die Belastungsgrenze des Fahrrads schnell erreicht.

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